Johannes Kahrs, MdB | Bund unterstützt Modernisierung der Alster-Schwimmhalle mit 10 Mio. Euro
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Bund unterstützt Modernisierung der Alster-Schwimmhalle mit 10 Mio. Euro

Das Hamburger Denkmalschutzamt stuft die Alster-Schwimmhalle als kühnes und technisch herausragendes Bauwerk mit bundesweiter Bedeutung und schützenswerter Architektur ein. Auf Initiative des Hamburger Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs (SPD, Hamburg-Mitte) hat daher am 08.11.2018 der Haushaltsausschuss des Bundestages die Bereitstellung von Denkmalschutzmitteln in Höhe von 10 Mio. Euro für die geplante Renovierung der im Volksmund so genannten Schwimmoper beschlossen. Damit ist eine weitere Finanzierungssäule des Großprojektes gesichert. Von Herbst 2020 bis Ende 2023 plant Bäderland gemeinsam mit gmp (Architekten von Gerkan Marg und Partner) die umfassende Renovierung, Modernisierung und Erweiterung der nunmehr fast 46 Jahre alten Sportstätte.

 

Bereits im Juli hat der Hamburger Senat eine Summe von 60 Mio. Euro zugesagt, um das Großvorhaben zu ermöglichen. So werden neben notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen auch Modernisierungen und Erweiterungen umgesetzt, die die Alster-Schwimmhalle nicht nur attraktiv, sondern vor allem wieder so nah wie möglich an ihre ursprüngliche Erscheinung heranbringen sollen. Dabei sind zahlreiche Belange des Denkmalschutzes zu berücksichtigen. Unter die förderfähigen bzw. „schützenswerten“ Bauteile fällt insbesondere die charakteristische und architektonisch einzigartige Dachschale, die in Form eines doppelten hyperbolischen Paraboloiden konzipiert ist und wie ein Schmetterlingsdach aussieht. Aber auch die gläserne Fassade, der großzügige Innenkubus,  die bewusst eingesetzten Sichtbetonelemente und das große 50m-Sportschwimmbecken gehören zu den Bauteilen, für die besondere Anforderungen einer denkmalschutzgerechten Modernisierung gelten.

 

Der Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs (SPD) setzt sich seit Jahren intensiv für den Erhalt historischer Gebäude und stadtbildprägender Bauten in Hamburg ein. Er hat auf Bundesebene maßgeblich die Bereitstellung der Fördermittel für die Alster-Schwimmhalle vorangetrieben. „Ich bin stolz wie bolle, dass wir mit 10 Millionen Euro Bundesmitteln die denkmalgerechte Sanierung unterstützen. Die Alster-Schwimmhalle ist nicht nur ein architektonisches Wahrzeichen für Hamburg, sie ist auch unter wissenschaftlich-technischen Gesichtspunkten ein weithin geschätztes Bauwerk. Sie innovativ und zukunftsfähig für die sportlichen Bedarfe in Hamburg zu entwickeln und gleichzeitig ihre markanten baulichen Besonderheiten zu erhalten, ist ein herausforderndes und zugleich sehr spannendes und unterstützenswertes Projekt“, erklärt Johannes Kahrs.

 

„Wir freuen uns sehr, dass unser Engagement für den Erhalt und die sorgfältige und verantwortungsvolle Modernisierung des sportlichen Wahrzeichens Hamburgs auf Bundesebene gewürdigt und unterstützt wird. Neben der wertvollen finanziellen Unterstützung belegt dieses Engagement des Bundes die Relevanz von Sportstätten für den verbindenden Charakter von sowohl städtebaulicher Identität, die es hier ja zu erhalten gilt, als auch des Sports für die Attraktivität einer Stadt.“, betont Bäderland-Geschäftsführer Dirk Schumaier.