Johannes Kahrs, MdB | Die Entwicklung des Deutschen Hafenmuseums
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Die Entwicklung des Deutschen Hafenmuseums

Das Deutsche Hafenmuseum wird nach Hamburg kommen! Das hat nach meinem Einsatz der Deutsche Bundestag beschlossen. Es wird ein weiteres Highlight – in der Hamburgischen Museumslandschaft, für alle Hamburgerinnen und Hamburger, Gäste, und Touristen.

Es soll ein Museum werden, dass den Hafen und seine Auswirkungen im Ganzen erklärt: Mit Schiffen, Eisenbahnen, Lagerhallen, Kaimauern, Kränen, und allem, was dazugehört. Auch die historische Viermastbark PEKING gehört dazu – deswegen wurde ihre Überführung aus New York und ihre umfassende Sanierung gleich mit beschlossen. Und zwar mit einer Gesamtsumme, die für beides gemeinsam – also Hafenmuseum und Schiff – zur Verfügung steht, denn beides ist ein Paket: Die Viermastbark wird als größtes Schiff seiner Art (größer als die Rickmer Rickmers, und dazu noch in Hamburg gebaut!) das absolute Flaggschiff und Vorzeigeobjekt.

 

Das neue Hafenmuseum soll als Gesamtensemble anhand des Hafens das Thema Globalisierung in den Blick nehmen. Es wird nicht nur touristisches Highlight und ein Ort für hanseatischen Lokalpatriotismus, sondern vor allem auch ein Bildungsort.

 

Ich bin stolz wie Bolle, dass es gelungen ist, das Schiff hierher zu holen – schließlich heist es ja im Lied, „Veermaster“, und dieser Viermaster ist nun auch hier! Dazu habe ich heute mit dem Hamburg Journal gesprochen:

 

Zwar sind unvorhergesehene Zusatzkosten entstanden, als man entdeckt hat, dass an der PEKING Schadstoffe verbaut sind, die beseitigt werden müssen – so etwas ist aufwändig und teuer (4 Mio. €). Doch die Kosten, die ansonsten hinzukommen, fallen für Arbeiten an, die das Schiff als Museumsbestandteil zugänglich machen: Etwa den barrierefreien Ausbau bei Gangway, Treppen, Fahrstühlen etc. sowie die Verlegung eines Holzdecks, auf dem die Besucher/innen entlanggehen können (4 Mio. €).

Von vorneherein waren PEKING und Museum immer als Gesamtpaket gedacht – und auch finanziert. Kosten, die nun der PEKING zugerechnet werden, könnte man auch als solche Kosten verstehen, die die Nutzung als Museum erst möglich machen. Und weil die Trennung in diesem Fall in der Tat nicht ganz einfach ist, und das vorher bereits absehbar war, haben wir im Haushaltsausschuss ja eben eine sog. gegenseitige Deckungsfähigkeit beschlossen: Das Geld aus dem Gesamttopf ist für beide Teile des Projektes „Deutsches Hafenmuseum mit PEKING als Flaggschiff“ gleichermaßen.

 

Es geht voran, und wir können uns auf einen wunderbaren neuen Ort freuen, der direkt an der Elbe, mitten in Hamburg, unser maritimes Erbe glänzen lässt.