Johannes Kahrs, MdB | Aktuelles
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„Straße der Inklusion“ in Hamburg-Alsterdorf: Evangelische Stiftung Alsterdorf erhält über 7,5 Mio. Euro Förderung

Die Evangelische Stiftung Alsterdorf erhält Bundesfördermittel in Höhe von etwa 7,5 Millionen Euro für umfangreiche Sanierungs-, Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen im Projekt „Straße der Inklusion“. Der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Hamburg-Nord/Alstertal, Dr. Christoph Ploß (CDU), und der Hamburger SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs (SPD) hatten sich für die Förderung aus Bundesmitteln stark gemacht und gemeinsam für das Projekt im Deutschen Bundestag eingesetzt.

 

Johannes Kahrs (SPD): „Seit Jahren arbeite ich mit Prof. Dr. Haas an diesem Projekt, was es der Stiftung Alsterdorf ermöglicht, denkmalgeschützte Gebäude zu sanieren und so neue Projekte unterzubringen.“

Dr. Christoph Ploß (CDU): „Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, die Evangelische Stiftung Alsterdorf mit Bundesmitteln zu unterstützen. Damit stärken wir nicht nur die Evangelische Stiftung Alsterdorf als bedeutende Hamburger Institution, sondern ermöglichen die Schaffung eines zukunftsfähigen und beispielhaften Quartiers der Inklusion.“

Prof. Dr. Hanns-Stephan Haas (Vorstandsvorsitzender der Evangelischen. Stiftung Alsterdorf): „Wir freuen uns sehr, dass wir durch die Projektmittel die Möglichkeit erhalten, den Umgang mit Behinderung über mehr als 100 Jahre anschaulich zu machen und zugleich die Weichen in Richtung Inklusion stellen zu können. Ohne die Verantwortung für die Vergangenheit droht Inklusion zum Strohfeuer zu werden.“

 

Ziel des Projektes „Straße der Inklusion“ ist es, exemplarisch an Hand der Gebäude zu zeigen, wie sich jeweils in ihrer Zeit das Verständnis und der Umgang mit Menschen mit Behinderung darstellten und veränderten.

Die Gebäude befinden sich derzeit allerdings in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Der geschätzte Finanzierungsbedarf beläuft sich auf knapp 15 Millionen Euro. Etwa die Hälfte der Kosten für das in Deutschland einzigartige Projekt wird nun durch die Förderung des Bundes gedeckt.

 

Mit der Förderung wird die Evangelische Stiftung Alsterdorf eine denkmalgerechte Sanierung aller sieben Gebäude im St.-Nicolaus-Quartier vornehmen können. Dadurch werden bauhistorische und -typologische Zeitschichten wieder sichtbar, die in der „Straße der Inklusion“ zeigen, wie sich das Verständnis von Menschen mit Behinderungen sowie der gesellschaftliche Umgang mit ihnen seit Mitte des 19. Jahrhunderts verändert hat.

Hamburger Kulturprojekte durch Bundeshaushalt gefördert – 55 Millionen Euro an Bundesmitteln gehen in die Hansestadt

Johannes Kahrs (SPD) und Rüdiger Kruse (CDU) setzen sich erfolgreich für Hamburger Kulturprojekte ein – weitere 55 Millionen Euro an Bundesmitteln gehen in die Hansestadt: Die beiden Hamburger Abgeordneten konnten in den Haushaltsberatungen für das Jahr 2019 knapp 55 Millionen Euro des Bundes für diverse kulturelle Projekte in Hamburg durchsetzen. Das Altonaer Museum wird als neuer Leuchtturm der Hamburger Museenlandschaft 19,5 Millionen Euro über fünf Jahre bekommen. Hinzu kommen Mittel für die Erweiterung und Sanierung der Kunsthalle Hamburg (etwa 10,7 Millionen), die Sanierung der Alsterschwimmhalle (10 Millionen), die „Straße der Inklusion“ der Stiftung Alsterdorf (rund 7,5 Millionen), die Sanierung des Kraftwerks Bille (2,35 Millionen) sowie für die Privattheatertage Hamburg (1,5 Millionen) und Mittel aus dem Denkmalschutzsonderprogramm VII (1,45 Millionen).

 

 

 

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat in der heutigen Bereinigungssitzung den Haushalt für 2019 beschlossen. Der Kulturetat des Bundes wurde in den parlamentarischen Verhandlungen deutlich aufgestockt, wovon Hamburg mit gleich mehreren kulturellen Projekten profitieren konnte:

 

 

Altonaer Museum – 19,5 Mio.

 

Das Altonaer Museum gehört zum Kernbestand der Hamburger Museen. 1901 mit einem Museumsneubau ausgestattet und 1863 im Jahr gegründet, gehört es zu den traditionellen Häusern in der Hamburger Museumslandschaft. Der zweite Weltkrieg sowie ein Brand 1980 haben das Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen, eine grundsätzliche Sanierung geschah bis heute nicht. Mit den nun zur Verfügung gestellten Bundesmittel kann eine Revitalisierung und ein Teil-Neubau umgesetzt werden. Auch sollen die Ausstellungen selbst grundlegend erneuert und erweitert werden. Somit wurden die Sanierungen aller historischen Museen Hamburgs vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags zur Hälfte mitfinanziert.

 

 

Kunsthalle Hamburg – 10,7 Mio.

 

Die Sammlung der Hamburger Kunsthalle umspannt Kunst aus acht Jahrhunderten und ist eine der wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands. 2019 feiert die Kunsthalle ihr 150-jähriges Jubiläum und wird dort das Erreichte und die Projekte der Zukunft präsentieren: eine neue gesellschaftliche Rolle des Museums in der Stadt und der Abschluss des begonnenen Sanierungsprogramms. Denn trotz umfangreicher Modernisierung 2014 bis 2016 besteht aufgrund des Investitionsstaus der letzten Jahrzehnte Sanierungsbedarf.

Vor diesem Hintergrund soll die Kunsthalle in den Bereichen Kupferstichkabinett, Bibliothek sowie historisches Archiv räumlich erweitert und modernisiert werden. Darüber hinaus wird mit den vom Bund bereitgestellten Mitteln ermöglicht, den Sammlungsbereich der zeitgenössischen Kunst zu sanieren.

 

Alsterschwimmhalle – 10 Mio.

 

Die zwischen 1968 und 1973 errichtete Alsterschwimmhalle galt seit Aufnahme des Betriebs als das Flaggschiff der Hamburger Bäder – aufgrund der Besucherzahlen, der Baulichkeit sowie der imposanten Architektur. Nach über 40 Betriebsjahren zeigt sich nun in der mittlerweile unter Denkmalschutz stehenden Schwimmhalle ein erheblicher Sanierungsbedarf, der mit etwa 70 Millionen Euro Gesamtkosten geschätzt wird. Nun soll die Grundsanierung im Bereich des Denkmalschutzes mit 10 Millionen Euro des Bundes finanziert werden.

 

Straße der Inklusion – ca. 7,5 Mio.

 

Die Evangelische Stiftung Alsterdorf erhält Bundesfördermittel in Höhe von etwa 7,5 Millionen Euro für umfangreiche Sanierungs-, Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen im Projekt „Straße der Inklusion“. Ziel des Projektes ist die Errichtung eines barrierefreien und denkmalgerechten Gedenk- und Lernortes, an dem sich Besucher mit der systematischen Massenermordung von Menschen mit Behinderungen in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen können. Die Gebäude befinden sich derzeit allerdings in einem baufälligen Zustand. Der geschätzte Finanzierungsbedarf beläuft sich auf knapp 15 Millionen Euro. Etwa die Hälfte der Kosten für die Sanierung wird nun durch die Förderung des Bundes gedeckt.

 

 

Kraftwerk Bille – 2,35 Mio.

 

Das Kraftwerk Bille ist ein innerstädtisch gelegenes ehemaliges Fabrikensemble aus dem späten 19ten Jahrhundert. Das Kraftwerk am Nordufer der Bille ging 1901 als viertes Hamburger Kraftwerk ans Netz. Die Liegenschaft überstand als eines der wenigen Gebäude im industriell geprägten Hamburger Osten die Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg. Das Kraftwerk Bille ist damit Hamburgs ältestes erhaltenes Kraftwerk und ein anschauliches Zeugnis der Hamburger Industrie- und Baugeschichte. Der Bund beteiligt sich an der denkmalgerechten Sanierung mit 2,35 Millionen Euro. Mit Projekten aus Kunst und Kultur soll der Hamburger Osten sodann ein neues Vorzeigeprojekt bekommen.

 

 

Privattheatertage – 1,15 Mio.

 

Die Privattheatertage wurden 2012 als Festival, Leistungsschau und Wettbewerb ins Leben gerufen und erfreuen seither jährlich das regionale und überregionale Publikum, die Fachwelt sowie die Medien mit Vielfalt und Professionalität. Seither haben sich rund 182 unterschiedliche Privattheater aus 67 Städten und Orten Deutschlands beworben.

Vom 11. Juni bis 23. Juni 2019 sollen nun die 8. Privattheatertage in Hamburg stattfinden. Für die Durchführung dieses Festivals stellt der Bund 1,15 Millionen Euro zur Verfügung.

 

 

Denkmalschutzsonderprogramm VII – 1,45 Mio.

 

Auch wurde im Rahmen der Bereinigungssitzung die Projektliste des Denkmalschutzsonderprogramms mit den Vorhaben beschlossen, die durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert werden. So konnten insgesamt für die Sanierung von Denkmälern in Hamburg folgende Projekte profitieren: Haus des CVJM zu Hamburg (79.000 €), Kohle-Dampf-Seeschiff „Stettin“ (530.000 €), Harburger Schlossgewölbe (190.000 €), Kirche St. Pauli (346.000) sowie die Dreieinigkeitskirche St. Georg (305.000 €).

 

Goldene Zukunft für das Altonaer Museum

Der Haushaltsausschuss des Bundes bewilligt 19,5 Millionen Euro für die bauliche und inhaltliche Neugestaltung des kulturhistorischen Museums: 

Das Altonaer Museum gehört zum Kernbestand der Hamburger Museen. 1901 mit einem Museumsneubau ausgestattet und 1863 im Jahr gegründet, gehört es zu den traditionellen Häusern in der Hamburger Museumslandschaft. Der zweite Weltkrieg sowie ein Brand 1980 haben das Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen, eine grundsätzliche Sanierung geschah bis heute nicht. Mit den nun zur Verfügung gestellten Bundesmittel kann eine Revitalisierung und ein Teil-Neubau umgesetzt werden. Auch sollen die Ausstellungen selbst grundlegend erneuert und erweitert werden. Somit wurden die Sanierungen aller historischen Museen Hamburgs vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags zur Hälfte mitfinanziert.

 

 

Pressemitteilung – Hamburg, 8. November 2018:

 

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung die finanzielle Unterstützung in zweistelliger Millionenhöhe für ein weiteres wichtiges Modernisierungsprojekt der Stiftung Historische Museen Hamburg bewilligt: Für die bauliche und inhaltliche Neugestaltung des Altonaer Museums stehen vom Bund 19,5 Millionen Euro zur Verfügung. Johannes Kahrs (SPD), haushaltspolitischer Sprecher, und Rüdiger Kruse (CDU), Mitglied im Haushaltsausschuss, haben sich in Berlin maßgeblich für die Finanzierung eingesetzt. Insgesamt werden für die Sanierung und Modernisierung des Altonaer Museums 39 Millionen Euro veranschlagt. Der Rest der benötigten Mittel soll bei der Freien und Hansestadt Hamburg eingeworben werden.

 

Das 1863 gegründete Museum befasst sich als eines der größten deutschen Regionalmuseen mit der Kunst- und Kulturgeschichte des norddeutschen Raumes und der ehemals selbstständigen Stadt Altona. Die über 650.000 Objekte umfassende Sammlung beinhaltet neben bedeutenden Dokumenten und Artefakten zur Geschichte Altonas herausragende Bestände wie die in einem eigenen Saal präsentierten Galionsfiguren, ein Kollektion exquisiter expressionistischer Künstlerpostkarten und eine Reihe historischer Bauernstuben und Bauernhausmodelle. Das 1901 am heutigen Standort eröffnete Museum galt mit seinem einstmals universalistischen Ansatz als eines der modernsten Museen Europas. In den letzten Jahren hat sich das Haus mit vielfältigen Sonderausstellungen und Veranstaltungen erfolgreich als Familienmuseum für ein breites und diverses Publikum aufgestellt.

 

Von Beginn an spielten die Themen Heimat und Beheimatung bei der Vermittlung kulturhistorischer Prozesse bei der Ausrichtung des Hauses eine zentrale Rolle. Vor dem Hintergrund aktueller Fragestellungen zu Globalisierung und Migration sind diese Diskussionen heute relevanter denn je – besonders in einer kulturell vielfältigen Stadt wie Hamburg und in einem sich stetig wandelnden Bezirk wie Altona. Das Altonaer Museum steht deshalb vor der Aufgabe, die räumliche Gestaltung des Hauses und die inhaltliche Dauerausstellung rund um diese Fragen neu aufzustellen und ein für breite Bevölkerungsschichten attraktives und inklusives Programm zu erarbeiten.

 

Die dazu notwendige Revitalisierung des Museums umfasst einen Teil-Neubau des Hauses und die Neukonzeption der ständigen Ausstellung. Ein Gebäudeflügel, der nach einem Kriegsschaden in den 1950er Jahren neu erbaut wurde und heute technisch sanierungsbedürftig ist, soll durch einen transparenten Neubau ersetzt werden, der einladend in den Stadtraum wirkt, eine generelle Neukonzeption der Ausstellungsfazilitäten ermöglicht und zu einer durchgängigen Barrierefreiheit führt. Einzelne Kapitel der Dauerausstellung, die zum Teil noch aus den ersten Jahrzehnten nach der Museumseröffnung stammen, sollen von Grund auf überarbeitet werden und sich den aktuellen und zukünftigen Fragen für das gesellschaftliche Miteinander vor dem Hintergrund der Geschichte Altonas und Norddeutschlands widmen.

 

Nachdem im Jahr 2015 vom Bund bereits 18 Millionen Euro für die Neukonzeption und bauliche Erneuerung des Museums für Hamburgische Geschichte und im Sommer 2018 weitere 18 Millionen für die Sanierung und Neuausrichtung des Museums der Arbeit und des Jenisch Hauses zur Verfügung gestellt wurden, kann in den nächsten Jahren mit der baulichen und inhaltlichen Neugestaltung des Altonaer Museums die Modernisierung aller Einrichtungen der Historischen Museen Hamburg abgeschlossen werden.

Bund unterstützt Modernisierung der Alster-Schwimmhalle mit 10 Mio. Euro

Das Hamburger Denkmalschutzamt stuft die Alster-Schwimmhalle als kühnes und technisch herausragendes Bauwerk mit bundesweiter Bedeutung und schützenswerter Architektur ein. Auf Initiative des Hamburger Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs (SPD, Hamburg-Mitte) hat daher am 08.11.2018 der Haushaltsausschuss des Bundestages die Bereitstellung von Denkmalschutzmitteln in Höhe von 10 Mio. Euro für die geplante Renovierung der im Volksmund so genannten Schwimmoper beschlossen. Damit ist eine weitere Finanzierungssäule des Großprojektes gesichert. Von Herbst 2020 bis Ende 2023 plant Bäderland gemeinsam mit gmp (Architekten von Gerkan Marg und Partner) die umfassende Renovierung, Modernisierung und Erweiterung der nunmehr fast 46 Jahre alten Sportstätte.

 

Bereits im Juli hat der Hamburger Senat eine Summe von 60 Mio. Euro zugesagt, um das Großvorhaben zu ermöglichen. So werden neben notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen auch Modernisierungen und Erweiterungen umgesetzt, die die Alster-Schwimmhalle nicht nur attraktiv, sondern vor allem wieder so nah wie möglich an ihre ursprüngliche Erscheinung heranbringen sollen. Dabei sind zahlreiche Belange des Denkmalschutzes zu berücksichtigen. Unter die förderfähigen bzw. „schützenswerten“ Bauteile fällt insbesondere die charakteristische und architektonisch einzigartige Dachschale, die in Form eines doppelten hyperbolischen Paraboloiden konzipiert ist und wie ein Schmetterlingsdach aussieht. Aber auch die gläserne Fassade, der großzügige Innenkubus,  die bewusst eingesetzten Sichtbetonelemente und das große 50m-Sportschwimmbecken gehören zu den Bauteilen, für die besondere Anforderungen einer denkmalschutzgerechten Modernisierung gelten.

 

Der Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs (SPD) setzt sich seit Jahren intensiv für den Erhalt historischer Gebäude und stadtbildprägender Bauten in Hamburg ein. Er hat auf Bundesebene maßgeblich die Bereitstellung der Fördermittel für die Alster-Schwimmhalle vorangetrieben. „Ich bin stolz wie bolle, dass wir mit 10 Millionen Euro Bundesmitteln die denkmalgerechte Sanierung unterstützen. Die Alster-Schwimmhalle ist nicht nur ein architektonisches Wahrzeichen für Hamburg, sie ist auch unter wissenschaftlich-technischen Gesichtspunkten ein weithin geschätztes Bauwerk. Sie innovativ und zukunftsfähig für die sportlichen Bedarfe in Hamburg zu entwickeln und gleichzeitig ihre markanten baulichen Besonderheiten zu erhalten, ist ein herausforderndes und zugleich sehr spannendes und unterstützenswertes Projekt“, erklärt Johannes Kahrs.

 

„Wir freuen uns sehr, dass unser Engagement für den Erhalt und die sorgfältige und verantwortungsvolle Modernisierung des sportlichen Wahrzeichens Hamburgs auf Bundesebene gewürdigt und unterstützt wird. Neben der wertvollen finanziellen Unterstützung belegt dieses Engagement des Bundes die Relevanz von Sportstätten für den verbindenden Charakter von sowohl städtebaulicher Identität, die es hier ja zu erhalten gilt, als auch des Sports für die Attraktivität einer Stadt.“, betont Bäderland-Geschäftsführer Dirk Schumaier.

Die Entwicklung des Deutschen Hafenmuseums

Das Deutsche Hafenmuseum wird nach Hamburg kommen! Das hat nach meinem Einsatz der Deutsche Bundestag beschlossen. Es wird ein weiteres Highlight – in der Hamburgischen Museumslandschaft, für alle Hamburgerinnen und Hamburger, Gäste, und Touristen.

Es soll ein Museum werden, dass den Hafen und seine Auswirkungen im Ganzen erklärt: Mit Schiffen, Eisenbahnen, Lagerhallen, Kaimauern, Kränen, und allem, was dazugehört. Auch die historische Viermastbark PEKING gehört dazu – deswegen wurde ihre Überführung aus New York und ihre umfassende Sanierung gleich mit beschlossen. Und zwar mit einer Gesamtsumme, die für beides gemeinsam – also Hafenmuseum und Schiff – zur Verfügung steht, denn beides ist ein Paket: Die Viermastbark wird als größtes Schiff seiner Art (größer als die Rickmer Rickmers, und dazu noch in Hamburg gebaut!) das absolute Flaggschiff und Vorzeigeobjekt.

 

Das neue Hafenmuseum soll als Gesamtensemble anhand des Hafens das Thema Globalisierung in den Blick nehmen. Es wird nicht nur touristisches Highlight und ein Ort für hanseatischen Lokalpatriotismus, sondern vor allem auch ein Bildungsort.

 

Ich bin stolz wie Bolle, dass es gelungen ist, das Schiff hierher zu holen – schließlich heist es ja im Lied, „Veermaster“, und dieser Viermaster ist nun auch hier! Dazu habe ich heute mit dem Hamburg Journal gesprochen:

 

Zwar sind unvorhergesehene Zusatzkosten entstanden, als man entdeckt hat, dass an der PEKING Schadstoffe verbaut sind, die beseitigt werden müssen – so etwas ist aufwändig und teuer (4 Mio. €). Doch die Kosten, die ansonsten hinzukommen, fallen für Arbeiten an, die das Schiff als Museumsbestandteil zugänglich machen: Etwa den barrierefreien Ausbau bei Gangway, Treppen, Fahrstühlen etc. sowie die Verlegung eines Holzdecks, auf dem die Besucher/innen entlanggehen können (4 Mio. €).

Von vorneherein waren PEKING und Museum immer als Gesamtpaket gedacht – und auch finanziert. Kosten, die nun der PEKING zugerechnet werden, könnte man auch als solche Kosten verstehen, die die Nutzung als Museum erst möglich machen. Und weil die Trennung in diesem Fall in der Tat nicht ganz einfach ist, und das vorher bereits absehbar war, haben wir im Haushaltsausschuss ja eben eine sog. gegenseitige Deckungsfähigkeit beschlossen: Das Geld aus dem Gesamttopf ist für beide Teile des Projektes „Deutsches Hafenmuseum mit PEKING als Flaggschiff“ gleichermaßen.

 

Es geht voran, und wir können uns auf einen wunderbaren neuen Ort freuen, der direkt an der Elbe, mitten in Hamburg, unser maritimes Erbe glänzen lässt.

Was könnte aus Deutschland werden?

Was ist zu tun, wenn Grenzen im Denken und grenzenloser Hass die Stimmungslage in Deutschland prägen? Die Katholische Akademie Hamburg lädt am 9. November 2018, 19.00 Uhr in ihre Räumlichkeiten am Herrengraben 4 ein. An die­sem Abend werden Erik Flügge, politischer Berater und Experte für Beteiligungspro­zesse sowie MdB Johannes Kahrs über die Frage nach notwendigen Veränderung in unserem Land ins Gespräch gehen.

 

Etwas ist gekippt in diesem Land, überall liest man Hassbotschaften. Von Fortschritt ist kaum noch die Rede, stattdessen immerfort von der Krise. Und politisch finden rechte Ideen und Parolen, die statt Toleranz und Weltoffenheit für Ausgrenzung und Fremden­feindlichkeit stehen, immer mehr Anhänger. Der 9. November ist ein Tag, mit dem sich unterschiedliche einschneidende historische Ereignisse der deutschen Geschichte verbin­den: der Mauerfall 1989, der Beginn der Novemberpogrome 1938 und die Novemberre­volution 1918. Die Gesprächspartner nehmen diesen Tag zum Anlass, um die Stimmung in unserem Land, die Entfremdung zwischen Bevölkerungsteilen zwischen Politik und Wählern, zwischen Medien und ihren Nutzern, genauer anzuschauen.

 

Erik Flügge, geboren 1986, ist Geschäftsführer der Squirrel & Nuts Gesellschaft für stra­tegische Beratung mbH. Er ist politischer Stratege, Dozent und Experte für Beteiligungs­prozesse. Flügge berät Spitzenpolitiker und Parteien bei der Kommunikation und viele Städte und Gemeinden bei der Entwicklung von Partizipationsprojekten.  Johannes Kahrs, geboren 1963, ist Jurist und direkt gewählter Abgeordneter der SPD im Deut­schen Bundestag für den Wahlkreis Hamburg-Mitte.

 

Die Veranstaltung moderiert Dr. Stephan Loos, Direktor der Katholische Akademie Hamburg. Der Eintritt ist frei.

 Veranstaltungsort: Katholische Akademie Hamburg, Herrengraben 4, 20459 Hamburg

Die Bürger haben eine gute und stabile Regierung verdient.

Zu den aktuellen Entwicklungen in Berlin habe ich heute mit dem rbb Inforadio und dem Bayrischen Rundfunk gesprochen:

 

In den Fokus müssen laut Kahrs wieder die Inhalte rücken. Denn seit einem halben Jahr arbeite die Große Koalition hart und schaffe gute Gesetze – etwa das Kitagesetz, die Parität im Gesundheitsewesen und das geplante Einwanderungsgesetz. „Wir würden es vorziehen, dass man vielleicht auch mal mitkriegt, dass es gute Sacharbeit gibt, wo die Kolleginnen und Kollegen in den Ausschüssen und die Minister ihren Job machen“, so der SPD-Politiker.

 

Nun ist es an der Zeit, dass die Union ihre internen Probleme mit sich selbst ausmacht, damit wir die Sacharbeit in den Vordergrund stellen und tun können, was dieses Land voranbringt. Darauf haben die Bürgerinnen und Bürger einen Anspruch.