Johannes Kahrs, MdB | Allgemein
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Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren!

Arbeit bedeutet, selbst für sich und seine Familie sorgen zu können. Arbeit ermöglicht es, dabei zu sein, Kontakte mit anderen zu haben, gebraucht zu werden, etwas zu leisten und Anerkennung zu bekommen. Uns ist es wichtig, Menschen dabei zu unterstützen, aus der Arbeitslosigkeit rauszukommen. Mit dem sozialen Arbeitsmarkt fördern wir echte Beschäftigung für Arbeitslose, die schon lange vergeblich einen Job suchen: bei Unternehmen, Kommunen und Trägern entstehen so gute Arbeitsplätze.

 

Deswegen hat der Bundestag in der vergangenen Woche unseren Plan für einen sozialen Arbeitsmarkt beschlossen.

Darauf kann sich jeder verlassen: Nach dem Arbeitsleben ordentlich abgesichert.

Wir haben im Bundestag einen Kurswechsel in der Rentenpolitik beschlossen: Wir stoppen das Absinken des Rentenniveaus und stabilisieren es bis 2025 bei 48 Prozent. Damit steigen die Renten künftig wieder wie Löhne. Den Jüngeren garantieren wir, dass die Beiträge bei höchstens 20 Prozent stabil bleiben. Das ist ein wichtiger Schritt für eine starke gesetzliche Rente. Wir werden weiter dafür kämpfen, diesen Weg fortzusetzen und das Rentenniveau bis 2040 zu sichern.

Die Entwicklung des Deutschen Hafenmuseums

Das Deutsche Hafenmuseum wird nach Hamburg kommen! Das hat nach meinem Einsatz der Deutsche Bundestag beschlossen. Es wird ein weiteres Highlight – in der Hamburgischen Museumslandschaft, für alle Hamburgerinnen und Hamburger, Gäste, und Touristen.

Es soll ein Museum werden, dass den Hafen und seine Auswirkungen im Ganzen erklärt: Mit Schiffen, Eisenbahnen, Lagerhallen, Kaimauern, Kränen, und allem, was dazugehört. Auch die historische Viermastbark PEKING gehört dazu – deswegen wurde ihre Überführung aus New York und ihre umfassende Sanierung gleich mit beschlossen. Und zwar mit einer Gesamtsumme, die für beides gemeinsam – also Hafenmuseum und Schiff – zur Verfügung steht, denn beides ist ein Paket: Die Viermastbark wird als größtes Schiff seiner Art (größer als die Rickmer Rickmers, und dazu noch in Hamburg gebaut!) das absolute Flaggschiff und Vorzeigeobjekt.

 

Das neue Hafenmuseum soll als Gesamtensemble anhand des Hafens das Thema Globalisierung in den Blick nehmen. Es wird nicht nur touristisches Highlight und ein Ort für hanseatischen Lokalpatriotismus, sondern vor allem auch ein Bildungsort.

 

Ich bin stolz wie Bolle, dass es gelungen ist, das Schiff hierher zu holen – schließlich heist es ja im Lied, „Veermaster“, und dieser Viermaster ist nun auch hier! Dazu habe ich heute mit dem Hamburg Journal gesprochen:

 

Zwar sind unvorhergesehene Zusatzkosten entstanden, als man entdeckt hat, dass an der PEKING Schadstoffe verbaut sind, die beseitigt werden müssen – so etwas ist aufwändig und teuer (4 Mio. €). Doch die Kosten, die ansonsten hinzukommen, fallen für Arbeiten an, die das Schiff als Museumsbestandteil zugänglich machen: Etwa den barrierefreien Ausbau bei Gangway, Treppen, Fahrstühlen etc. sowie die Verlegung eines Holzdecks, auf dem die Besucher/innen entlanggehen können (4 Mio. €).

Von vorneherein waren PEKING und Museum immer als Gesamtpaket gedacht – und auch finanziert. Kosten, die nun der PEKING zugerechnet werden, könnte man auch als solche Kosten verstehen, die die Nutzung als Museum erst möglich machen. Und weil die Trennung in diesem Fall in der Tat nicht ganz einfach ist, und das vorher bereits absehbar war, haben wir im Haushaltsausschuss ja eben eine sog. gegenseitige Deckungsfähigkeit beschlossen: Das Geld aus dem Gesamttopf ist für beide Teile des Projektes „Deutsches Hafenmuseum mit PEKING als Flaggschiff“ gleichermaßen.

 

Es geht voran, und wir können uns auf einen wunderbaren neuen Ort freuen, der direkt an der Elbe, mitten in Hamburg, unser maritimes Erbe glänzen lässt.

Was könnte aus Deutschland werden?

Was ist zu tun, wenn Grenzen im Denken und grenzenloser Hass die Stimmungslage in Deutschland prägen? Die Katholische Akademie Hamburg lädt am 9. November 2018, 19.00 Uhr in ihre Räumlichkeiten am Herrengraben 4 ein. An die­sem Abend werden Erik Flügge, politischer Berater und Experte für Beteiligungspro­zesse sowie MdB Johannes Kahrs über die Frage nach notwendigen Veränderung in unserem Land ins Gespräch gehen.

 

Etwas ist gekippt in diesem Land, überall liest man Hassbotschaften. Von Fortschritt ist kaum noch die Rede, stattdessen immerfort von der Krise. Und politisch finden rechte Ideen und Parolen, die statt Toleranz und Weltoffenheit für Ausgrenzung und Fremden­feindlichkeit stehen, immer mehr Anhänger. Der 9. November ist ein Tag, mit dem sich unterschiedliche einschneidende historische Ereignisse der deutschen Geschichte verbin­den: der Mauerfall 1989, der Beginn der Novemberpogrome 1938 und die Novemberre­volution 1918. Die Gesprächspartner nehmen diesen Tag zum Anlass, um die Stimmung in unserem Land, die Entfremdung zwischen Bevölkerungsteilen zwischen Politik und Wählern, zwischen Medien und ihren Nutzern, genauer anzuschauen.

 

Erik Flügge, geboren 1986, ist Geschäftsführer der Squirrel & Nuts Gesellschaft für stra­tegische Beratung mbH. Er ist politischer Stratege, Dozent und Experte für Beteiligungs­prozesse. Flügge berät Spitzenpolitiker und Parteien bei der Kommunikation und viele Städte und Gemeinden bei der Entwicklung von Partizipationsprojekten.  Johannes Kahrs, geboren 1963, ist Jurist und direkt gewählter Abgeordneter der SPD im Deut­schen Bundestag für den Wahlkreis Hamburg-Mitte.

 

Die Veranstaltung moderiert Dr. Stephan Loos, Direktor der Katholische Akademie Hamburg. Der Eintritt ist frei.

 Veranstaltungsort: Katholische Akademie Hamburg, Herrengraben 4, 20459 Hamburg

Die Bürger haben eine gute und stabile Regierung verdient.

Zu den aktuellen Entwicklungen in Berlin habe ich heute mit dem rbb Inforadio und dem Bayrischen Rundfunk gesprochen:

 

In den Fokus müssen laut Kahrs wieder die Inhalte rücken. Denn seit einem halben Jahr arbeite die Große Koalition hart und schaffe gute Gesetze – etwa das Kitagesetz, die Parität im Gesundheitsewesen und das geplante Einwanderungsgesetz. „Wir würden es vorziehen, dass man vielleicht auch mal mitkriegt, dass es gute Sacharbeit gibt, wo die Kolleginnen und Kollegen in den Ausschüssen und die Minister ihren Job machen“, so der SPD-Politiker.

 

Nun ist es an der Zeit, dass die Union ihre internen Probleme mit sich selbst ausmacht, damit wir die Sacharbeit in den Vordergrund stellen und tun können, was dieses Land voranbringt. Darauf haben die Bürgerinnen und Bürger einen Anspruch.