Johannes Kahrs, MdB | Pressemitteilung – Johannes Kahrs (SPD) setzt sich erfolgreich für Hamburg ein – weitere 42,3 Millionen Euro an Bundesmitteln gehen in die Hansestadt
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Pressemitteilung – Johannes Kahrs (SPD) setzt sich erfolgreich für Hamburg ein – weitere 42,3 Millionen Euro an Bundesmitteln gehen in die Hansestadt

Der Hamburger Bundestagsabgeordnete konnte in den Beratungen für den Bundeshaushalt 2020 fast 42,3 Millionen Bundesmittel für diverse Hamburger Projekte durchsetzen. Die Modellvorhaben des Städtebaus werden um 40 Millionen aufgestockt (20 Millionen vom Bund). Das Forschungszentrum DESY erhält für Sanierungen 15 Millionen Euro. Das „Haus im Park“ erhält 4,2 Millionen Euro und für die Planung zur Erweiterung des Hauptbahnhofes gibt der Bund 3,1 Millionen Euro. 

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat in seiner Bereinigungssitzung vom 14.11.2019 den Haushalt für 2020 beschlossen. Dabei konnte die Hansestadt bei folgenden Projekten profitieren:

DESY – 15 Mio.

Das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY in der Helmholtz-Gemeinschaft ist ein Forschungszentrum für naturwissenschaftliche Grundlagenforschung, unter anderem mit Sitz in Hamburg. DESY ist der wissenschaftliche Kern der neu entstehenden Science City Hamburg Bahrenfeld. Ziel ist ein Wissenschafts- und Innovationsstadtteil, in dem Forschung, Lehre und Innovation Hand in Hand gehen. Dazu hat der Bundestag 2018 für DESY 71,5 Millionen Euro für den Ausbau und die Sanierung von nicht-wissenschaftlicher Infrastruktur bereitgestellt. Für die weitere Sanierung auf dem DESY-Campus stellt der Bund 15 Millionen Euro zur Verfügung. 

Modellvorhaben des Städtebaus – 20 Mio. (insgesamt 140 Mio. inkl. Mittel aus 2018 sowie 20 Mio. Co-Finanzierung der Stadt Hamburg) – „Stromaufwärts an Elbe und Bille“ (betrifft die Stadtteile: Mümmelmannsberg, Billstedt, Horn, Hamm, Borgfelde, Hammerbrook, Billbrook und Rothenburgsort)

Das Programm zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung wurde bereits im Jahr 2018 erstmalig aufgesetzt und zielt auf eine umfassende Sanierung der sozialen und sportlichen Infrastruktur im jeweiligen Sozialraum ab.

Es werden Projekte in den Stadtteilen des Hamburger Ostens unterstützt, die dazu beitragen, den sozialen Zusammenhalt vor Ort zu festigen. Dabei liegt der Schwerpunkt der Einzelprojekte auf einer partnerschaftlichen Konzeption und innovativen Herangehensweisen, um neue Wege einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung zu beschreiten. In diesem Zusammenhang haben sich viele Akteurinnen und Akteure aus den Quartieren mit unterschiedlichen Projektideen an das Bezirksamt Hamburg-Mitte gewandt, welches die Umsetzung der Vorhaben verantwortet.

Um diesen Erfolg fortzuführen, werden nun weitere 20 Millionen Euro von Seiten des Bundes bereitgestellt, die noch einmal in gleicher Höhe von der Freien und Hansestadt Hamburg gegenfinanziert werden. Mit den freiwerdenden Mitteln sollen noch mehr Projekte gefördert werden, die auch helfen sollen, die Lebensqualität für die Menschen vor Ort weiter zu verbessern, z.B. sollen die Grandplätze von Sportvereinen in Kunstrasenplätze umgewandelt und Quartierszentren geplant werden.

Haus im Park – 4,2 Mio.

Das Haus im Park liegt im Stadtteilpark Blohms Park in Horn. Hier sollen künftig Gesundheits- und Präventionsthemen aufgegriffen werden und für die Bürgerinnen und Bürger eine neue Anlaufstelle rund um das Thema Gesundheit entstehen.

Das Besondere an diesem Projekt ist vor allem die Zusammenarbeit mit der Praxis ohne Grenzen. Diese Einrichtung ist spezialisiert auf die Versorgung von Personen, die aus unterschiedlichen Gründen keinen Anspruch auf eine kassenärztliche Versorgung haben und auf ein Hilfsangebot angewiesen sind. Auch werden kulturspezifische sowie mehrsprachige Angebote gemacht. Der Bund unterstützt dieses besondere Projekt mit 
4,2 Millionen Euro. 

Machbarkeitsstudie Hamburger Hauptbahnhof – 3,1 Mio.

Der Hamburger Hauptbahnhof ist der verkehrstechnische Dreh- und Angelpunkt der Stadt; für Pendler wie für Fernreisende. Damit dieser auch für die Zukunft gewappnet ist, müssen die Gegebenheiten vor Ort saniert und erweitert werden. Um den tatsächlichen Bedarf zu ergründen, stellt der Bund für die Jahre 2020 und 2021 3,1 Millionen Euro für eine Machbarkeitsstudie zur Überdeckelung der Gleisfläche zwischen Steintorbrücke und Altmannbrücke sowie für den Masterplan Hamburg Hbf zur Verfügung.